| Kapitel
5 Die Weisheit alter Hochkulturen |
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| (6) Die Weltzeitalter |
In Kapitel 4 wurden Organuhr und Jahreszyklus beschrieben. Interessant sind aber auch die großen Zyklen - die Weltzeitalter. Diese beziehen sich wie Tag und Nacht, Monat und Jahr auf Rotations- und Umlaufzyklen der Gestirne. Stellt man diese Zyklen in Form von Sinuswellen dar (Bilder 52), werden Wellentäler und Wellenberge sichtbar.

Bild 52a Kreislauf der Erde

Bild 52b Ableitung einer Sinuskurve aus dem Kreislauf
In der Realität beschreibt die Erde eine ellipsenartige Bahn. Wellenberge entstehen bei Sonnennähe und entsprechen dem Sommer, der Levitation (Ausdehnung), dem männlichen Prinzip mit den Qualitäten Kraft, Yang, Ordnung. Im Extrem kann in Levitations-Phasen Überordnung entstehen (Entwicklung von isoliertem Spezialwissen, ultrarechten Parteien, Diktaturen). Wellentäler entstehen bei Sonnenferne und entsprechen dem Winter, der Gravitation (Zusammenziehen), dem weiblichen Prinzip mit den Qualitäten Materie, Yin, Chaos. Im Extrem kann in Gravitations-Phasen Chaos entstehen (Entwicklung von ungeordneter Kreativität, Desorientierung, ultralinken Parteien, Anarchien).
In der "goldenen Mitte" findet sich ein Gleichgewicht - hier entsteht eine Synthese aus den beiden Gegensätzen. Nur aus dem Gleichgewichtszustand heraus ist der Sprung in das nächste AWF möglich. Ziel jeder Entwicklung ist es, große Schwankungen (Extreme) zu dämpfen, um Kraft zu sparen. Diese Entwicklung strebt auch unser Mutterplanet Erde an, mit all seinen Bewohnern.
"In der Ruhe liegt die Kraft"
Die Umlaufzeit unserer Sonne um das galaktische Zentrum beträgt etwa 200 Mio Jahre, sie rotiert in 25-27 Tagen einmal um sich selbst und durchläuft einen etwa 22 jährigen Aktivitätszyklus. Bei dem 11 Jahre währendem Wellenberg wird ein Maximum an Sonnenwind abgestrahlt, der beträchtliche Auswirkungen auf der Erde hat (Satelliten stürzen ab, Störungen bei Funkverkehr und Stromversorgung, Unwetter usw.). Das letzte Maximum löste Ende 1968 den Prager Frühling aus.
Es gibt 88 Sternbilder (Bild 53). Die Erde wandert bei ihrem jährlichen Umlauf um die Sonne durch 12 Sternbilder (Tierkreis). Der 25.800 jährige Zyklus des "Platonischen Jahres" ist durch die Präzession gegeben. Die Sonne durchläuft aller 2.150 Jahre gegenläufig ein anderes der 12 Tierkreiszeichen (Bild 54).
Um ca. 10.500 v. Chr. begann die Blüte der altägyptische Hochkultur im Zeitalter des Löwen. Die Sphinx blickte zum damals aufgehenden Sternbild des Löwen. Als die Pyramiden etwa um 3.000 v. Chr. gebaut wurden, neigte sich diese Kultur ihrem Ende entgegen. In dieser Zeit stieg das Sternbild "Orion" auf (Bild 53). Die Pyramiden sind als Abbild des Orion angelegt worden und bilden somit eine riesige Antenne zur Kommunikation.
Aus jener Zeit des Stier-Zeitalters
sind viele Stiersymbole erhalten geblieben. Als das kleine Kali Yuga begann,
wurde Krishna vor ca. 3.100 Jahren noch in der ersten Phase des Widder-Zeitalters
geboren (zahlreiche Widder-Symbol-Funde). In der gleichen Phase folgten
Buddha und Jesus, der bis ins Fische-Zeitalter lebte.

Bild 53 Sternbild Orion
Zur Zeit nähern wir uns dem Übergang vom kleinen Kali Yuga zum kleinen Kriya Yuga, der zugleich den Wechsel vom Fische- zum Wassermann-Zeitalter bedeutet (Bild 54). Nach Buddha und Jesus werden nun neue Meister erwartet, um zu helfen, die neue Qualität in der Welt zu manifestieren. Die Vorhersagen u.a. von Nostradamus deuten an: es wird nur noch einen Papst geben und auch der Dalai Lama wird nach eigener Aussage nur noch ein- oder zweimal inkarnieren. Von den Buddhisten wird Maitrea erwartet, in unseren Breiten Baldur der Lichtgott.
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Zyklen der Weltzeitalter in Jahren (Ausschnitt) |
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| große | mittlere |
kleine |
Tierkreise |
Geburt bekannter |
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Maha Yuga |
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Kali Yuga |
Dwapara
Yuga |
Krebs |
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Stier |
Hermes Trismegistos | |||
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Kali
Yuga |
Widder |
Krishna Buddha (557 v. Chr.) |
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Fisch |
Jesus (6 v. Chr) | |||
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Kriya
Yuga |
Wassermann |
......... Beginn ca. 2.150 | ||
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Steinbock |
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Treta
Yuga |
Schütze |
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| . . |
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Dwapara Yuga |
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Treta Yuga |
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Kriya Yuga |
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Bild 54 Zyklen der Weltzeitalter
Die Menschheit des vergehenden Fische-Zeitalters benötigte Mittler oder Führer für den Zugang zu höheren Ebenen (Energieniveaus). Eigenschaften wie Glaube, Hingabe und Abhängigkeit waren notwendig und es bestand ein Hang zum Dunklen (Yin), denn man befand sich in einem großen und zugleich in einem kleinen Kali Yuga (Gravitation). Die Massen folgten auch negativen Führern, wie wir Deutschen aus unserer jüngsten Geschichte wissen. Auf dem Tiefpunkt (Wellental) dieser Zeitepoche überwogen Missionierung, Habgier und die vielen Grausamkeiten des Mittelalters.
Die Menschen des Wassermann-Zeitalters werden keine Mittler mehr brauchen, sondern lediglich Begleiter. Sie werden ihren Weg in eigener Verantwortung gehen, denn sie erhalten einen unmittelbaren Zugang zu höheren Ebenen. Der Glaube wird durch das eigene Wissen, die eigene Erkenntnis ersetzt.
Dem Wassermann entspricht das Symbol "Welle" - Mit dem Universal-Prinzip wurden die allgegenwärtigen Ausgleichs-wellen-felder (AWF) entdeckt und es kann eine neue Epoche in Wissenschaft und Gesellschaft eingeleitet werden. Den Menschen wird zunehmend bewußt, daß sie über AWF mannigfach mit der umgebenden Natur, den Göttern und Gott vernetzt sind. Man wird weltweit nicht mehr lange mit der Führung wenig entwickelter, korrupter, dekadenter Menschen zufrieden sein.
Ein erster Ausdruck der Kraft des neuen Zeitalters - des neuen Bewußtseins war der Zusammenbruch des Kommunismus im Ostblock. Jedoch auch im Westen wird es zu größeren Umwälzungen in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft kommen. Das Wassermann-Zeitalter ist wiederum in mehrere Phasen unterteilt. Wir befinden uns in der Anfangsphase. Starrheit, Isolation, Polarität aus der letzten Phase des vergangenen Zeitalters werden allmählich ersetzt durch Flexibilität, Annäherung, Wärme und Toleranz. Während sich die Evolution entsprechend den Wellen natürlicher Zyklen entwickelt, setzen Wirtschaft, Technik und Wissenschaft in Unkenntnis dieser Zusammenhänge, von kommerziellen Erwägungen getrieben, noch auf den vermehrten Einsatz künstlicher Wellen. Es entwickelt sich ein Pseudofortschritt, der unsere Entwicklung und die der Erde massiv stört (Abschnitt 1). Mehr dazu im Kapitel 7.
Durch das Streben nach Geld und Macht wurde im Mittelalter viel Wissen vernichtet, jedoch gehen wir erneut einer hohen Zeit, der Entfaltung eines neuen AWF der Erde, entgegen. Viele Menschen haben den Kontakt zu höher entwickelten Wesen verloren, und so scheint das Schiff der menschlichen Entwicklung in die Isolation zu treiben. Der Kampf gegen die Natur zum Ende des zweiten Jahrtausends wird in Unkenntnis der umfassenden Zusammenhänge und Verblendung durch materielles Besitzstreben nunmehr global geführt. Der noch vorherrschende Monotheismus vermag dieser Entwicklung nichts entgegenzusetzen. Die 10 Gebote der Christen sagen nichts über den Respekt gegenüber der Natur aus und aus der heiligen "Dreieinigkeit" wurde unsere Mutter Erde ausgegliedert.
Die großen monotheistischen Religionen haben den natürlichen Stufenweg der Evolution verlassen. Aus der universellen hierarchischen Stufenleiter wurden die einzelnen Stufen, die zu Gott führen, entfernt. Niemand kann auf einer Leiter emporsteigen, wenn die Sprossen fehlen. Damit wurde es den Menschen erschwert, sich im Sinne der natürlichen Gegebenheiten zu entfalten. Das beweist die Geschichte der letzten 1000 Jahre.
So vollzog sich eine Entwicklung vom heliozentrischen Weltbild der Naturreligionen über das geozentrische des Mittelalters bis zum egozentrischen Weltbild des Technikzeitalters, die in Bild 55 in 3 Phasen dargestellt wird.
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1. Phase |
Polytheistische
Religionen mit einem Hauptgott |
reales heliozentrisches Weltbild |
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2. Phase |
Monotheistische
Religionen |
unreales geozentrische Weltbild unreales egozentrisches Weltbild |
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3. Phase |
Polytheistische Religionen mit einem Hauptgott |
reales universelles Weltbild |
Bild 55 Entwicklung der Weltbilder
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